Eine Legende lebt

Helfen Sie mit, zwei der letzten legendären 12mR Rennyachten unter Deutscher Flagge der Öffentlichkeit zugänglich zu halten!

Durch den in Kürze anstehenden freihändigen Verkauf der beiden Yachten Ostwind und Westwind durch die Bundesmarine droht der Verlust von deutschem sportlichen Engagement auf der internationalen Bühne des Hochseesegelns und der Verlust von „maritimen Denkmälern“ für die Deutsche Öffentlichkeit.

Diese Internetseiten entstehen spontan zu dem Zweck, über den Verkauf der beiden Rennyachten Ostwind und Westwind zu berichten

und

den Versuch zu unternehmen, deren Abwanderung an private Investoren ggf. ins Ausland zu verhindern.

Die Initiatoren um den Berliner Rechtsanwalt und Segler Jürgen Pfeilschifter wollen für die beiden Boote ein Nutzungskonzept finden, dass die langfristige Präsenz unter deutscher Flagge sicherstellt und sie für die Öffentlichkeit zugänglich hält.

Worum geht es genau?

Die beiden Jachten wurden 1938 /39 auf der renommierten deutschen Werft Abeking & Rasmussen gebaut und Ende der 50er Jahren von der Bundesmarine angekauft, zu Ausbildungszwecken genutzt und auch bei internationalen Regatten gesegelt.

Es handelt sich dabei um 2 von insgesamt nur noch 7 in Deutschland registrierten 12mR Yachten, die sich fast ausschließlich in privaten Händen befinden.

Im April diesen Jahres hat die Marine wegen anstehender Instandsetzungsarbeiten entschieden, die Boote außer Dienst zu stellen.

Erst vor wenigen Tagen hat der Gründer dieser Initiative, Jürgen Pfeilschifter erfahren, dass die Boote jetzt von der bundeseigenen Verwertungsgesellschaft VEBEG versteigert werden.

Die Gebotsfrist endet am 30.09.2005.

Das Ergebnis ist kaum kalkulierbar, da die abgegebenen Gebote von der VEBEG bis zum Schluss geheim gehalten werden.

Es ist erkennbar, dass ein erhebliches Interesse auch von ausländischen Liebhabern klassischer Yachten am Kauf besteht, so dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass die Boote in private Hände übergehen und praktisch aus der Öffentlichkeit verschwinden. Zwar ist es grundsätzlich erfreulich, wenn Privatpersonen mit entsprechenden finanziellen Mitteln dafür sorgen, dass solche Schmuckstücke weiter am Leben erhalten werden.

In Fall „Ostwind“ und „Westwind“ ist nach Meinung der Initiatoren aber ausschlaggebend, dass es sich hierbei um praktisch die letzten Exemplare dieser Königsklasse historischer Rennyachten unter deutscher Flagge handelt, die deutsche Regattatradition und klassische Bootsbaukunst in der Öffentlichkeit repräsentieren.

Wir wollen den Versuch unternehmen, diese Boote für das Regattageschehen auch unter Deutscher Flagge zu erhalten.

Wir brauchen Ihre Mithilfe, und zwar schnell.

Näheres erfahren sie auf den folgenden Seiten, die ständig ergänzt und aktualisiert werden.

 

Vielen Dank für ihr Interesse

Jürgen Pfeilschifter